Herzlich Willkommen auf Ideen für Wien, deinem Portal aus der Donaumetropole

Wenn langsam gefährlicher ist als schnell

25.05.2011 12:28 von Julia Wolkerstorfer (Kommentare: 0)

Tatort: Johann Staud Straße, Wilheminenstraße und Savoyenstraße. Das uncharmante Problem: 30 km/h - ein Tempo, das verdammt leicht dazu verführt, noch einmal einen drauf zu geben und ein Stückerl mehr aufs Gas zu steigen.

30er Zone?

Guten Morgen!

Auf der gesamten Johann Staud Straße, der Wilheminenstraße und der Savoyenstraße sind es großflächige 30 km/h, die dort brav und geduldig eingehalten werden sollen. Und vielleicht gehören Sie ja auch zu den Glücklichen, denen es dort schon einmal passiert ist, plötzlich von einem Polizisten überrascht zu werden, der ganz unverhofft aus dem Gebüsch springt um ihnen die Nachricht des Tages unter die Nase zu knallen: Zahlen, bitte.

Stay cool

So fängt doch einmal ein netter Start in den Tag an, dann, wenn man gerade wieder verschwitzt hat, dass in Wien auch im Bereich zwischen unbelebten Friedhofsmauern und Hubschrauberlandeplätzen heisse Zonen vorherrschen.

Aber, wer ist schon gegen mehr Sicherheit in der Stadt und für grenzenlos-rasende Psychopathen? Doch was, wenn großflächige Tempobeschränkungen zu nichts geführt haben, sondern im Gegenzug noch mehr Raser aus ihren Löchern gelockt wurden?

Die Ottakringer ÖVP hat sich heute unters gehende und fahrende Volk gemischt und sich für eine Aufhebung großflächiger 30 km/h-Limits stark gemacht. Im Fokus: Punktuelle Tempobeschränkungen, die dann auch Sinn machen sollen: Autofahrer würden in sensiblen Bereichen wie Schulen, Kindergärten oder Seniorenheimen viel eher vom Gas steigen und auch die Umwelt könnte aufgrund des geringeren Schadstoffausstoßes ein Stück mehr aufatmen.

Wir haben uns umgehört:

Zurück

Um einen Kommentar zu verfassen, benötigst du einen Benutzeraccount auf dieser Webseite. Registriere dich noch heute kostenlos!